Ertragsfähigkeit
Hanf hat ein hohes Biomasseertragspotential, das unter optimalen Bedingungen bis zu 180 dt/ha erreichen kann. Die Ertragsleistung ist stark abhängig von der Wasserversorgung. Es wurden signifikante Unterschiede in den Erträgen zwischen verschiedenen Hanfsorten festgestellt, wobei diese Unterschiede größer sind als die durch Standort- oder Jahresbedingungen verursachten Schwankungen.
Faserqualität
Die Faserqualität von Hanf ist sortenabhängig. Eine Erhöhung der Stickstoffdüngung kann den Faserertrag verbessern, was beim Anbau anderer Faserpflanzen, wie Flachs, eher zu einem Ertragsabfall führt. Hanffasern gelten als hochwertige Naturfasern und gewinnen aufgrund ihrer biologischen Abbaubarkeit gegenüber Chemiefasern wieder an Bedeutung, insbesondere in nicht-textilen Industriezweigen.
Nachhaltigkeit und industrielle Bedeutung
Hanffasern gewinnen in der Industrie an Bedeutung, insbesondere in Bereichen, die biologische Abbaubarkeit schätzen. Dies gilt vor allem in nicht-textilen Industriezweigen, wo Hanf zunehmend als umweltfreundliche Alternative zu Chemiefasern betrachtet wird. #34
