Die Trocknung von Hanf ist ein zentraler Verarbeitungsschritt, der maßgeblich die Qualität und Wirkstoffzusammensetzung beeinflusst. In den letzten Jahren wurden verschiedene Studien durchgeführt, um geeignete Verfahren zur Erhaltung des CBD-Gehalts und zur Verbesserung der Prozessstabilität zu identifizieren. Das folgende Kapitel gibt einen Überblick über ausgewählte Forschungsarbeiten und deren Ergebnisse.
Studienaufbau
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Trägermaterial |
Einsatzgebiet |
Besonderheiten |
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Maltodextrin |
Hydrophile Cannabinoide |
Gute Löslichkeit, niedrige Viskosität |
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Gummi arabicum |
Lipophile Terpene |
Stark emulgierend |
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Cyclodextrine |
Geruchs- und Geschmacksmaskierung |
Einschlusskomplexe für Terpene |
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Proteinhydrolysate |
Kombinierte Wirkstoffprofile |
Filmbildung, gezielte Freisetzung |
Einlasstemperatur: 120-160°C
Auslasstemperatur: 60-80°C
Zerstäubung: Zweistoffdüse, 0,5-1,0 bar
Förderrate: 3-6 mL/min (Labormaßstab)
Verweil: 0,3 – 0,6 s
Retentionsrate CBD/THC: ≥ 85% nach Trocknung
Terpenprofil: ≥ 70% Erhalt verglichen mit Frischextrakt
Restfeuchte: 2-4 %
Partikelgröße: 10 – 30 µm für gutes Rieselfähigkeitsverhalten
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Kriterium |
Pflanzliche Trocknung |
Sprühtrocknung von Extrakt |
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Trocknungsdauer |
Stunden bis Tage |
Sekunden pro Tropfen |
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Erhalt flüchtiger Terpene |
Eingeschränkt (je nach Methode) |
Vergleichsweise hoch (36 – 60%) |
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Partikuläre Verarbeitung |
Ganze Blätter/Blüten |
Feines Pulver |
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Weiterverarbeitung |
Manuell (Mahlen, Sieben) |
Direkt für Coating/Verkapselung |
