Pex-Net: der ACR Extraktions One-Stop-Shop
  • Home
  • F&E-Leistungen
  • One-Stop-Shop
  • Danke
  • Literatur
    • PExiklopädie
  • PExiklopädie
    • Martkanalyse und Prognosen
    • Rechtliche Grundlagen
    • Wirkung und Effekte von Pflanzenextrakten
      • Produkte, Bestandteile und ihre Funktionalität
      • Auswahl der Extrakte für das PEX-Net Projekt
      • Wirkung spezifischer Pflanzenextrakte
    • Extraktion von Pflanzenextrakten gemäß Hersteller
    • Cannabis: Effekte und Studien
      • Decarboxylierung
      • Bandbreite
      • Nebenprodukte von Hanf
      • Wirkung
      • Verschiedene Studien zur Wirksamkeit von Cannabis
    • Extraktionstechnologie
      • Eignung der Verfahren
      • Extraktionsverfahren für CBD
      • Beschreibung verschiedener Extraktionsverfahren
        • Lösungsmittelverordnung
    • Verkapselung
      • Trocknungsverfahren
        • Relevanz, Trends & Wirtschaftlichkeit
    • Studien: Trocknung von Hanf
      • Sprühtrocknung von Hanfsamenöl
      • Hot-Melt-Extrusion zur Decarboxylierung von CBD
      • Trocknung von Lavendel
    • Kurz & Knapp
  • Ergebnisse
  • Kontakt
Wir fördern KMU.

Kurz & Knapp

Ergebnisse kurz & knapp zusammengefasst

Marktanalyse

Den größten Anteil des Marktanteils nach Quelle hatten im Jahr 2021 Kräuter und Gewürze (32%), den größten Anteil nach Anwendungsbereich Lebensmittel und Getränke (47%). Einen großen Trend stellen Extrakte für besseren Schlaf und Beruhigungsmittel dar. Dabei sind die Pflanzenextrakte Hopfen, Johanniskraut, Lavendel, Melisse und Baldrian sehr gefragt. Auch die Nachfrage an pflanzlichen Extrakten zur Unterstüzung der Regeneration beim Sport und in der Nutrazeutikaindustrie wächst stetig. Die Prognosen lauten wie folgt:

Markt für Pflanzenextrakte nach Typ, 2022 -2029

  1. Phytomedizin und Kräuterextrakte
  2. Essentiele Öle = Ätherische Öle
  3. Gewürze
  4. Aromen und Düfte

Markt für Pflanzenextrakte nach Endverbraucher, 2022 -2029

  1. Arzneimittel
  2. Nahrungsergänzungsmittel
  3. Essen und Getränke
  4. Kosmetika

Pflanzenextrakte spielen in verschiedenen Branchen eine große Rolle. In der Kosmetik werden sie aufgrund ihrer vielfältigen positiven Effekte auf die Haut sehr geschätzt. Sie enthalten eine Vielzahl von bioaktiven Verbindungen wie Antioxidantien, Vitamine und Mineralien, die helfen können, die Haut zu schützen, zu pflegen und zu regenerieren. In der Pharmaindustrie werden sie für die Behandlung und Prävention einer Vielzahl von Krankheiten eingesetzt. Sie bieten eine natürliche und oft gut verträgliche Alternative zu synthetischen Arzneimitteln. Aufgrund ihrer natürlichen Aromen, Farbstoffe und gesundheitsfördernden Eigenschaften werden Pflanzenextrakte auch in der Lebensmittelindustrie vielfach eingesetzt. Sie können antioxidative Wirkungen haben, die die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern, sowie den Geschmack und das Aussehen von Produkten verbessern. Ihre bioaktiven Komponenten weisen gesundheitsfördernde Effekte auf und werden deshalb oft als funktionelle Zutaten eingesetzt. Im Sport können pflanzliche Extrakte bei Sportverletzungen und Sportregeneration helfen. Beispielsweise wirkt Arnika schmerzlindernd und entzündungshemmend und Kamille krampflösend.

Extraktionsverfahren

Es gibt viele unterschiedliche Verfahren zur Extraktion von Stoffen. Je nach dem welche Stoffe extrahiert werden sollen und für welche Branche, sind manche Verfahren geeigneter als andere. Um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen ist es wichtig, das passende Verfahren dazu auszuwählen. Die folgende Tabelle vergleicht die unterschiedlichen Extraktionsverfahren anhand der wichtigsten Kriterien:

Verkapselung

Die Verkapselung dient der Verbesserung der Oxidationsstabilität. Sie schützt empfindliche Inhaltsstoffe wie Öle, Aromen und Vitamine vor Sauerstoff, Licht und Wasser, was ihre Stabilität und Haltbarkeit verlängert. Öle werden durch die Verkapselung in Pulver umgewandelt, was ihre Handhabung und Lagerung erleichtert und ihre Mischbarkeit verbessert. Außerdem können unangenehme Geschmäcker durch Verkapselung überdeckt werden.

Vorbehandlung

Vor der Extraktion und anschließender Verkapselung kann durch eine gezielte Vorbehandlung schon viel getan werden, um die Qualität und Ausbeute der Wirkstoffe zu optimieren. Im Zuge der Vorbehandlung wird die Pflanzenmatrix aufgeschlossen, unerwünschte Bestandteile werden entfernt und stabile Ausgangsbedingungen für nachfolgende Verfahren wie Trocknung oder Extraktion werden geschaffen. Auch Paramter wie Wirkstoffgehalt, Stabilität und sensorische Eigenschaften des Endprodukts werdem maßgeblich beeinflusst. Zur Vorbehandlung zählen sowohl klassische Vorbehandlungsschritte, wie Zerkleinern oder Sieben, als auch ergänzende oder moderne Trocknungsverfahren, wie Fermentation oder schonende Trocknungsmethoden. Besonders im industriellen Maßstab beeinflussen Energieverbrauch, Prozessdauer, Skalierbarkeit und Anlagentechnik die Gesamtkosten erheblich. Die folgende Tabelle zeigt eine grobe Einordnung der wichtigsten Verfahren hinsichtlich ihrer typischen Kostenstruktur und der damit verbundenen Stärken und Schwächen.

Verfahren

Geschätzte Kostenklasse

Bemerkung

Gefriertrocknung

Sehr hoch

Beste Produktqualität, aber hohe Energie- und Investitionskosten

MW-Vakuumtrocknung

Mittel bis Hoch

Technisch aufwendig, aber effizient bei kurzer Prozessdauer

Refractance Window Drying

Mittel

Gute Balance zwischen Qualität und Energieeffizienz

Konvektive Trocknung

Mittel

Gute Balance zwischen Qualität und Energieeffizienz

Sonnentrocknung

Sehr niedrig

Minimaler Energiebedarf, jedoch stark witterungsabhängig und qualitativ begrenzt

Trends

Die aktuellen Trends bei der Vorbehandlung entwickeln sich wie folgt:

Konventionelle Verfahren wie Heißluft- oder Vakuumtrocknung sind noch immer weit verbreitet, aber moderne, schonende Technologien gewinnen immer mehr an Bedeutung.

  • Mikrowellen-Vakuumtrocknung (MWVD) und Refractance Window Drying (RWD): Verkürzen Prozesszeiten und erhalten thermolabile Wirkstoffe besser als konventionelle Verfahren.
  • Gefriertrocknung: bleibt Standard für empfindliche Extrakte, ist jedoch mit hohen Kosten und langen Laufzeiten verbunden.
  • Hybridverfahren (z.B.: Kombination aus Mikrowelle und Warmluft) sowie nicht-thermale Methoden wie Pulsed Electric Fields (PEF) oder Osmotische Dehydration (OD) gelten als zukunftsweisend, befinden sich aber größenteils noch in der Entwicklung oder Pilotphase.
  • Der Trend geht in Richtung Verfahren, die eine hohe Ausbeute, gute Produktqualität und geringen Energieverbrauch
Impressum
Datenschutzinformation
Cookies